Institut für Statistik
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Für Studieninteressierte

Wie lassen sich aus großen Datenmengen aussagekräftige Informationen gewinnen? Wie können Daten helfen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen? Und wie können wir aus Daten zuverlässige Schlüsse ziehen und realistische Prognosen treffen?
Statistiker entwickeln und verwenden mathematische Modelle und Methoden für Fragen des empirischen Erkenntnisgewinns. Das eröffnet ihnen ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten: Ob in der Wissenschaft oder Wirtschaft - zum Beispiel in medizinischen und sozialwissenschaftlichen Studien, oder in biologischen Experimenten - tragfähige statistische Analysen sind gefragt und verlangen oft nach umfangreichen statistischen Kenntnissen.

Studentinnen und Studenten der Statistik erwartet angewandte Mathematik, deren Umsetzung in statistischer Software und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit praktischen Fragestellungen.



Was macht für Sie Statistik aus, Frau Prof. Greven?

Sonja_Foto

Das Tolle an der Statistik ist für mich, dass sie verschiedene spannende Aspekte verbindet: mathematische, computationale und interdisziplinäre. Dadurch wird sie nie langweilig.

In der Forschung meiner Arbeitsgruppe entwickeln wir z.B. Methoden zur Auswertung von Daten, die nicht nur aus Zahlen bestehen, sondern auch aus komplexeren Objekten wie z.B. Kurven über die Zeit, Bildern - etwa Gehirnscans - oder Umrissen, beispielsweise Formen von Knochen. Dazu brauchen wir sowohl anspruchsvolle Mathematik, effiziente Computeralgorithmen als auch eine gute Zusammenarbeit mit den Partnern aus den jeweiligen Anwendungsgebieten, sei es aus der Medizin, Psychologie oder Soziologie. Dabei beziehen wir die Studierenden über Abschlussarbeiten oder Praktika mit in die Forschung ein.

Diese drei Aspekte ziehen sich auch wie ein roter Faden durch das Bachelorstudium am Institut. Im Master können die Studierenden sich dann später in einem der Bereiche vertiefen, indem sie den sogenannten Methodenmaster, den Master in Data Science oder einen angewandten Master in Biostatistik oder Wirtschafts- und Sozialstatistik wählen.

Prof. Dr. Sonja Greven, LMU